Praxis für Physiotherapie und Krankengymnastik
Anke Klingelhöfer
Weißhausstr. 21
50939 Köln

Telefon: (0221) 42 46 43
Fax: (0221) 42 46 43
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News

TÜV Rheinland: ,Mitwachsende Kindermöbel‘ ideal

Für rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland hieß es im Jahr 2020 über viele Wochen: Arbeit für die Schule musste zu Hause stattfinden, weil Präsenzunterricht nicht möglich war. Passende Möbel im Kinderzimmer haben vielfach an Bedeutung gewonnen. Denn sie sorgen mit dafür, dass Hausaufgaben in einem möglichst optimalen Umfeld gemacht werden können. Beim Kauf von Möbeln für Kinder und Jugendliche, von Schreibtischen sowie geeigneten Drehstühlen sollte man sich deshalb genau informieren und beraten lassen. „Prinzipiell sind ‚mitwachsende‘ Systeme bei Kindermöbeln von großem Vorteil. Sind die Möbel gut verstellbar, können sie auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden“, empfiehlt Berthold Heinz, Experte für Möbelprüfungen bei TÜV Rheinland. Nicht verstellbare Schreibtische können demgegenüber zu Beginn für den Nachwuchs zu hoch und nach nur ein bis zwei Jahren wieder zu klein sein.
Auf GS-Zeichen und Zeichen für Ergonomieprüfung achten

Die Ergonomie ist für Kinder und Jugendliche im Wachstum sehr wichtig. So gilt es, die Tischplatte nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Neigung einstellen zu können. Die Fläche sollte mindestens 50 Zentimeter tief sein, so dass ausreichend Platz zur Verfügung steht für Arbeitsmittel und Geräte. Wichtig bei Drehstühlen: Auch sie sollten in Höhe sowie Neigung von Sitzfläche und Lehnen leicht justierbar und vor allem sicher sein. „Beim Kauf von Kinder- und Jugendmöbeln immer auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten“, sagt Berthold Heinz. Das GS-Zeichen zeigt an, dass die Sicherheitsvorschriften und die Voraussetzungen des § 21 Produktsicherheitsgesetz unabhängig überprüft wurden. Die Zertifizierung selbst ist freiwillig und stärkt so das Vertrauen in Produkt und Hersteller weiter.
Rundum sicher: vielfältige Prüfungen im Labor

TÜV Rheinland nimmt im Vorfeld umfassende Prüfungen vor, um die Sicherheit von Kindermöbeln in jeglicher Hinsicht zu gewährleisten. Dazu gehört nicht nur die mechanische Sicherheit von Kinder- und Jugenddrehstühlen nach Prüfgrundsatz EK5/AK3 15-02:2017 oder die für das GS-Siegel weitere einzuhaltende DIN-Anforderung EN 16955:2017 für Sitzmöbel mit selbsttragender Sitzhöhenverstellung (Gasfeder). Das Portfolio des Prüflabors umfasst darüber hinaus vielfältige Ergonomie- und Schadstoffprüfungen. Denn die Möbel müssen nicht nur die Wirbelsäule (Gesundheitsaspekt) schonen, sondern für den ganzen Körper unbedenklich und damit schadstofffrei sein. Kunststoffteile, die sich unter Wärmeeinfluss verformen und so versagen könnten, sind damit sowohl sicherheitstechnisch als auch unter chemischen Gesichtspunkten tabu.

Informationen zu Prüfungen und Prüfzeichen unter www.tuv.com/moebel bei TÜV Rheinland.

17.09.2020 DGA | Quelle: TÜV Rheinland

Heilmittel-Richtlinie

Das Inkrafttreten der überarbeiteten Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte wird um ein Quartal verschoben: Neuer Stichtag ist der 1. Januar 2021. Das gab der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach seinem Beschluss am 3. September 2020 bekannt. Ursprünglich war das Inkrafttreten der Heilmittel-Richtlinie und der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte für den 1. Oktober 2020 geplant.

Der G-BA reagierte mit seinem Beschluss auf einen Antrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Bisher hätten nur wenige Anbieter das notwendige Zertifizierungsverfahren für die entsprechend angepasste Praxisverwaltungssoftware durchlaufen. Die KBV befürchtete, dass am 1. Oktober 2020 die notwendige Aktualisierung der jeweiligen Praxisverwaltungssoftware nicht flächendeckend zur Verfügung stehen würde. Durch eine veraltete Praxissoftware würden fehlerhafte Heilmittelverordnungen ausgestellt, was wiederum zu einem erhöhten Prüfaufwand bei den Heilmittelerbringern führe. Eine ordnungsgemäße Umsetzung der neuen Vorgaben wäre somit nicht sichergestellt. Um die Neuerungen in der Heilmittelversorgung trotz der Verzögerung in der vertragsärztlichen Versorgung einheitlich zu etablieren, verschob der G-BA als Folgebeschluss auch das Inkrafttreten der überarbeitetem Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte auf den 1. Januar 2021.

Übergang von der „alten“ zur „neuen“ Heilmittelverordnung Nach Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Mai 2019 hatte der G-BA die Heilmittel-Richtlinie sowie die Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte an die gesetzlichen Änderungen angepasst: Zu den wichtigsten Punkten zählt die Einführung einer „orientierenden Behandlungsmenge“. Dies bedeutet, dass die im Heilmittelkatalog angegebene Höchstmenge an Behandlungseinheiten bei der zahnärztlichen oder ärztlichen Verordnung nur noch als Orientierung gilt. Sofern medizinisch erforderlich, können weitere Einheiten verordnet werden, auch ohne vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse. Neben gesetzlich notwendigen Anpassungen verlängerte der G-BA zudem die Gültigkeit von Heilmittelverordnungen von 14 auf 28 Tage. Die im September 2019 beschlossene Reform der Heilmittelversorgung sollte zum Stichtag 1. Oktober 2020 in Kraft treten. Ziel der einjährigen Vorlaufzeit war es, einen reibungslosen Übergang von der „alten“ zur „neuen“ Heilmittel-Richtlinie zu gewährleisten. Auswertungen der KBV mit Stand August hatte gezeigt, dass nur wenige Hersteller vollständig für den Start zum 1. Oktober vorbereitet waren. Für rund ein Viertel der Softwareprodukte, für die eine Zertifizierung angekündigt waren, hatten die Hersteller noch keine Unterlagen eingereicht.

Die Beschlüsse zur Terminverschiebung  treten nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Corona-Zeit: Jeder Vierte treibt weniger Sport

Etwa jeder Vierte treibt während der Corona-Zeit weniger Sport als vorher (26 Prozent). Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Forsa-Umfrage "Corona 2020" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei einigen Menschen sorgen die Veränderungen des Lebensalltags durch die Corona-Pandemie hingegen dafür, dass sie mehr Sport treiben: 13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nun sportlich aktiver sind. Bei Erwerbstätigen, die im Home-Office arbeiten, waren sogar 23 Prozent sportlicher unterwegs als vorher. Beim überwiegenden Anteil von 60 Prozent hat sich die Häufigkeit des Sporttreibens während Corona nicht verändert.

"Durch die Corona-bedingten Einschränkungen fielen viele sportliche Aktivitäten weg - Fitnessstudios und Schwimmbäder waren geschlossen sowie Vereins- sowie Betriebssportangebote wurden abgesagt. Freizeitsportler mussten sich zunächst neue Alternativen suchen und ihre Gewohnheiten anpassen, zum Beispiel auf Onlineangebote zurückgreifen", sagt Wiebke Arps, TK-Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

"Was wir in den Ergebnissen aber auch sehen: Als Ausgleich zum eingeschränkten Sportangebot ist Spazierengehen während der Corona-Pandemie deutlich beliebter geworden", berichtet Arps. So gab fast jeder Zweite in der Umfrage an, häufiger spazieren zu gehen als vorher (45 Prozent). Besonders Erwerbstätige im Home-Office haben das Spazierengehen für sich entdeckt - 57 Prozent dieser Gruppe gehen nun häufiger spazieren. "Egal ob Spaziergang, Joggen oder Onlinetraining, jede Art von Bewegung ist gut. Wichtig ist, dass man etwas findet, das Freude bereitet und das man regelmäßig ausüben kann, auch in Corona-Zeiten", so Arps.

10.09.2020 DGA | Quelle: Techniker Krankenkasse

Schlaflos im Sommer? So trotzen Sie der Hitze im Schlafzimmer

Müde, gereizt, unproduktiv - Jede Rekord-Hitzewelle sorgt bei vielen Menschen für unruhige und schlaflose Nächte. Das beeinflusst nicht nur die Stimmung und Leistungsfähigkeit am Tag, sondern kann langfristig auch negative Folgen für die Gesundheit haben. Schlafmangel schwächt das Immunsystem, mindert die Konzentration und beeinflusst auch den Stoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System. Fehlt die nächtliche Ruhepause, steigt das Risiko für Bluthochdruck und Übergewicht. Im schlimmsten Fall gesellen sich zur Müdigkeit durch den unruhigen Schlaf noch Verspannungen hinzu. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. erklärt, wie Sie in warmen Sommernächten besser in den Schlaf finden.

1. Die richtige Bettdecke wählen

Für die Schlafqualität ist besonders im Sommer das richtige Bettklima wichtig. Dabei spielt die Wahl der richtigen Bettdecke eine entscheidende Rolle. Ist die Decke zu warm, sorgt dies für übermäßiges Schwitzen. Dadurch schlafen wir nicht nur unruhig, sondern riskieren auch Rückenschmerzen und Muskelverspannungen im Nacken, sobald kühle Zugluft auf den verschwitzen Körper trifft. Spezielle thermoregulierende Bettdecken leiten Wärme und Feuchtigkeit optimal ab, sorgen für ein konstantes Schlafklima und tragen so zu einer ruhigen Nacht bei. Für Bettwäsche und Pyjama greifen Sie besser auf leichte kühlende Stoffe zurück.

2. Räume richtig lüften und Zugluft vermeiden

Aufgrund der Hitzewelle staut sich aktuell in vielen Wohnungen die Wärme. Auch das bereitet vielen Ein- und Durchschlafprobleme. Gründliches Durchlüften, mit weit geöffneten Fenstern, ist nicht nur für ein angenehmes Schlafklima wichtig, so kühlen sie die Raumtemperatur auch am schnellsten herunter. Dafür eignen sich besonders die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Tagsüber halten Sie Fenster und Rollos besser geschlossen, damit sich das Zimmer möglichst wenig erwärmt. Viele greifen zur schnellen Abkühlung auf Klimaanlage oder Ventilator zurück. Beides eignet sich aber nur für einen kurzzeitigen Einsatz und sollte auf gar keinen Fall in der Nacht neben dem Bett stehen. Denn starke Zugluft, auch durch geöffnete Fenster, sollten Sie im Schlafzimmer während sie schlafen vermeiden. Sonst kühlen Nacken und Rücken aus und Verspannungen können die Folge sein.

3. Den Körper nicht mehr zu sehr belasten

Damit der Körper sich auf die nahende Nachtruhe einstellen kann, sollte er am Abend nicht mehr auf Hochtouren arbeiten müssen. Vermeiden Sie daher intensiven Sport vor dem Zubettgehen, da dieser den Kreislauf zu stark anregt. Achten Sie zudem auf ein möglichst leicht verdauliches Abendessen und vermeiden Sie Alkohol. Dieser setzt dem Körper unnötig zu und kann einen unruhigen Schlaf begünstigen. Grundsätzlich gilt: Immer ausreichend Wasser trinken.

08.09.2020 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.



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